Garten-News

17.04.2010 - 08:26 Uhr

Kalk macht den Boden locker und krümelig

Das Frühjahr ist neben dem Herbst die beste Zeit, um den Garten zu kalken. Sowohl der Rasen, als auch die Blumenbeete und das Gemüseland brauchen regelmäßig Kalk, damit der Boden auf die Dauer nicht versauert.

Ein zu saurer Boden neigt zu Verdichtungen. Außerdem werden bestimmte Nährstoffe festgelegt, die den Pflanzen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Gekalkt wird auf abgetrockneten Boden, auf Rasen und in Staudenbeeten bei bedecktem Wetter. Gemüse- und Blumenbeete sind danach leicht zu grubbern. Kalk sollte aber nicht zusammen mit Stallmist ausgebracht werden, es entweicht sonst Stickstoff in die Luft.

Optimal gekalkte Böden sind locker und krümelig. Um das zu erreichen, sollten sandige Böden alle zwei bis drei Jahre mit etwa 200 g Kohlensaurem Kalk je Quadratmeter versorgt werden. Für lehmige Böden sind 100 g Branntkalk je Quadratmeter zu empfehlen. Bei den genannten Werten handelt es sich um Faustzahlen zur Erhaltung des guten Bodenzustandes.

Wer genau wissen möchte, ob und wie viel gekalkt werden muss, sollte seinen Boden untersuchen lassen. Eine Analyse erfasst auch den pH-Wert, der die Kalkversorgung widerspiegelt. Der optimale Wert liegt bei sandigen Böden um 5,5 und bei lehmigen Böden um 6,0. (lwknds)


 
© 2009 dehne internet