Waldmeister

Pflanzenbeschreibung

Der Waldmeister blüht ab Mitte April bis Anfang Mai mit zarten kleinen weißen Blüten. Dann ist die Zeit ihn zu ernten und ihn entweder für Tees zu trocknen oder zu einer Waldmeisterbowle zum Maifest zu verarbeiten. Das typische Waldmeisteraroma ist auf den Inhaltstoff Kumarin zurückzuführen, der sich beim Welken der Pflanze und bei der Trocknung besonders kräftig entfaltet. Waldmeister ist ein dekorativer, zart blühender Bodendecker, der selbst noch unter schattenspendenden Bäumen wächst. Durch seine Wurzelausscheidungen verdrängt er Unkräuter. Waltmeister ist reich an Vitamin C, Gerb- und Bitterstoffe. Die Volksmedizin schätzt besonders die Wirkung gegen Kopfschmerzen und Migräne. Auch bei nervöser Schlaflosigkeit und nervöser Unruhe soll er beruhigend wirken.

Pflanzenverwendung

Ernte: ab Mai, die jungen 5 – 10 cm langen Triebe ohne Blüten abschneiden. Nicht nur die Maibowle, auch die Berliner Weiße und die Götterspeise gäbe es ohne Waldmeister nicht. Das Kraut lässt sich zu Tee aufbrühen und verleiht Säften, Marmeladen und Eis sein typisches Aroma. Getrocknet aromatisiert er ganze Wohnräume.Rezept Maibowle: Eine Hand voll frischen Waldmeister in den Bowlentopf legen und mit 750 ml Weißwein auffüllen. 150g Zucker dazugeben. Waldmeister nach 1/2 Stunde herausnehmen und noch 750 ml Sekt eingießen. Dazu noch frische Erdbeeren geben. Lecker!

Pflanzenpflege

Er ist mehrjährig und winterhart, bevorzugt halbschattige Standorte mit gut feuchtem Boden. Auch in
Terracottagefäßen und sogar in Balkonkästen sorgt er mit einem hängenden Wuchs für Aufmerksamkeit.
Pflanzabstand: 35 x 35 cm.                                                                                              zurück zur Auswahl
 
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